„Züge sind was Gefährliches…“ – findet die 81-jährige Swetlana Teutscher.

Schwer zu glauben, da die umweltfreundlichen und komfortablen Verkehrsmittel bei den meisten sehr beliebt sind. Swetlana Teutscher hat jedoch eine nachvollziehbare Abneigung gegen Züge. Für sie sind sie ein Symbol von Hektik, Unsicherheit und Chaos.

Swetlana Teutscher spricht von einer Zeit, in der Züge für viele Millionen Menschen auch der Anfang vom Ende bedeutete: Deportation ins Konzentrationslager. Es hätte auch ihr Schicksal sein können – mehrmals. Die einzige Rettung hieß Flucht – mehrmals.

Von ihrer unglaublichen Lebensgeschichte erzählt bis heute und lässt damit über die Auswirkungen von Extremismen aller Art nachdenken. Von Stalinismus, über Nationalsozialismus, bis hin zu politischem Kapitalismus.

Viktoria Tatschl
Viktoria Tatschl Viktoria Tatschl möchte erinnern. Sie hat einen Bachelor in Geschichte und studiert neben Journalismus auch Zeitgeschichte im Master. Sie publiziert gerne über historische Themen und deren Bezüge zur Gegenwart. Sie hat Radio-Features für Radio Helsinki gestaltet und macht Praktikas im ORF-Archiv und in der Universum History Redaktion. Für OIDA machte sie ein Audio-Portrait über eine Kindheit auf der Flucht sowie eine Reportage zum Thema Alter im Gefängnis.